Unter anderem trainieren Noemi Peschel und Lea Tkaltschewitsch im Stützpunkt in Fellbach Schmiden. Foto: Chen

"Verantwortung übernehmen"

Sarah Boss absolvierst ihren Bundesfreiwilligendienst im Nationalmannschaftszentrum Rhythmische Sportgymnastik (BSP RSG) in Fellbach Schmiden. Wir haben nachgefragt, was ihre Beweggründe waren gerade in diesem Bereich ihr BFD zu absolvieren sowie wie sich ihr Tagesablauf gestaltet.

Liebe Sarah, du absolvierst deinen Bundesfreiwilligendienst im Nationalmannschaftszentrum Rhythmische Sportgymnastik (BSP RSG) in Fellbach Schmiden.  Was waren deine Beweggründe gerade in diesem Bereich deinen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren?  

Mich fasziniert die Rhythmische Sportgymnastik schon länger, aber eigentlich wollte ich immer schon mal hinter die Kulissen schauen. Mich hat es einfach interessiert, wie es in einem Nationalmannschaftszentrum abläuft und was alles dahintersteckt. 

Wie sieht dein Tag als Bundesfreiwillige in Fellbach Schmiden aus? Hast du jeden Tag dieselben Aufgaben? 

Bis auf ein paar Aufgaben die jeden Tag anfallen, sind meine Aufgaben jeden Tag anders. Die Aufgaben reichen von Bürotätigkeiten, wie Schreiben entwerfen oder Listen anfertigen, zu eher praktischen Aufgaben, wie der Koordination der Fahrten in die Schule, in die Physiotherapie oder zum Training und der Einkauf für das Internat. Ebenfalls kommen Aufgaben, wie die Organisation für einen Europameisterschafts-Empfang dazu. Jeder Tag bietet einfach etwas Neues. 

Was macht dir im Bereich Rhythmische Sportgymnastik am meisten Spaß?  

Am meisten macht es mir Spaß Veranstaltungen zu organisieren und die Fahrten zu koordinieren. Ebenfalls macht es mir großen Spaß, verschiedene Informationen für die Schreiben herauszusuchen. 

Gibt es auch Aufgaben die dir nicht so gut gefallen? 

Um ehrlich zu sein nicht, nein. 

Was würdest du sagen, bringt dir dein Bundesfreiwilligendienst für die Zukunft? 

Mein Bundesfreiwilligendienst hat mich auf der einen Seite ein bisschen für das Arbeitsleben vorbreitet und auf der anderen Seite auch als Mensch verändert, natürlich im positiven Sinn. Man wird während der Zeit einfach reifer und lernt, was es heißt Verantwortung für Andere zu übernehmen.
 

Wem würdest du einen Bundesfreiwilligendienst für diesen Bereich empfehlen? 

Jedem, der sportinteressiert ist, egal in welchem Bereich. Es ist wichtig, offen für Neues zu sein aber vor allem sollte man sich für Organisatorisches und Praktisches interessieren. 

weitere News

RSG-EM: Erbes sammelt Erfahrung

Emeli Erbes (TSV Schmiden, im Bild rechts) und Margarita Kolosov (SC Potsdam) gewannen Anfang Mai die Deutschen Jugendmeisterschaften ihrer...

Weiterlesen

Turn- und RSG-WM für Menschen mit Down-Syndrom

Das Turnzentrum Bochum-Witten wird vom 06. bis zum 08. Juli Gastgeber einer ganz besonderen Turn-WM sein: Athletinnen und Athleten mit dem...

Weiterlesen

RSG-Gruppe muss EM-Teilnahme absagen

Die Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik werden ohne Beteiligung der Deutschen Nationalmannschaft Gruppe stattfinden. Für die...

Weiterlesen