Überzeugte beim Weltcup in Taschkent: Darja Varfolomeev holte unter anderem Bronze mit dem Reifen. | Foto: copatssports

Varfolomeev holt vier Medaillen

Mit vier Medaillen hat Olympiasiegerin Darja Varfolomeev beim Weltcup in Taschkent mehr als überzeugt.

Beim zweiten Weltcup der Serie in Taschkent (UZB) hat am vergangenen Wochenende Darja Varfolomeev (TSV Schmiden) ins Weltcup-Geschehen eingegriffen. Dabei gewann die Olympiasiegerin aus Paris insgesamt vier Medaillen. 

Im Mehrkampf kam Varfolomeev auf 112,65 Punkte und sicherte sich somit die Silbermedaille knapp hinter Mariia Borisvoa (AIN) mit einer Wertung von 113,50 und vor Lokalmatadorin Takhmina Ikromova (110,90 Punkte). 

Der Saisonauftakt bei den Weltcups ist immer der schwierigste Schritt. Demnach hatten wir am ersten Tag einige Fehler mit Reifen und Ball zu verbuchen, was jedoch nicht außergewöhnlich ist. Wir sind insgesamt mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden, zumal sie sich innerhalb des Weltcups nochmal steigern konnte, wobei Keule und Band im Finale schon richtig gut war. Wir sind da in jedem Fall auf dem richtigen Weg, sagte Teamchefin Isabell Sawade.

Die beiden weiteren deutschen Starterinnen, Viktoria Steinfeld und Lada Pusch (beide TSV Schmiden), errungen die Plätze 26 (Steinfeld; 100,20 Punkte) und 28 (Pusch; 99,90 Punkte). In den Gerätefinals überzeugte die 19-jährige Varfolomeev nochmal auf ganzer Linie. Mit ihrer neuen Keulenübung kam sie dabei über die magische 30-Punktemarke (30,25) und gewann Gold, ebenso wie mit dem Band (29,65 Punkte). Mit dem Reifen erkämpfte sich die Schülerin den Bronzerang mit 28,50 Punkten und mit dem Ball landete sie auf dem fünften Platz mit 26,80 Zählern. 

Nach ihrem furiosen Weltcup-Debüt in Sofia reihte sich die Nationalmannschaft Gruppe in Taschkent auf Position elf mit 44,25 Punkten ein. 

Es ist natürlich schade, dass sie ihre Leistungen von Sofia nicht bestätigen konnten. Insgesamt sind die Gruppenübungen eine große Herausforderung und sehr risikoreich. Aber wir freuen uns, dass wir direkt am nächsten Wochenende in Baku die nächste Chance haben, sagte Sawade.

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