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RSG WM: Deutsche Gymnastinnen auf Platz zwölf

Vom 10. bis zum 16. September fanden die RSG-Weltmeisterschaften in Sofia statt, mit dabei: das RSG-Nationalteam.

 

Die deutsche Nationalgruppe der Rhythmischen Sportgymnastik zeigte bei den Weltmeisterschaften in Sofia eine starke Leistung. Mit insgesamt 36,000 Punkten gelang ihr im Mehrkampf der Sprung auf den zwölften Platz. Bereits mit der ersten Übung gewannen die deutschen Gymnastinnen die Herzen der Zuschauer. Die Übung mit Seilen und Bällen wurde zu bulgarischer Musik präsentiert und lief bis auf wenige Unsicherheiten weitestgehend fehlerfrei. Die Bewertung mit 17,450 Punkten war eine gute Ausgangsbasis. In der folgenden Reifenübung zeigte die Gruppe dann eine optimale Vorstellung und turnte souverän ihre Saisonbestleistung. Starke 18,550 Punkte sicherten Viktoria Burjak (TSV Schmiden), Daniela Huber (TV Rehlingen), Nathalie Köhn (VfL Fortuna Marzahn), Anni Qu (TV Eschborn), Alexandra Tikhonovich (Berliner TSC) und Sina Tkaltschewitsch (TSG Neu Isenburg) ihre sehr gute WM-Platzierung. Isabell Sawade, RSG-Teamchefin des Deutschen Turner-Bundes, war nach dem Wettkampf voll des Lobes: „Ich bin glücklich und zufrieden, dass die Mädchen sich hier so eindrucksvoll präsentiert haben. Die Saison war nicht einfach und wenn man bedenkt, dass wir Anfang Juni noch unsere EM-Teilnahme kurzfristig absagen mussten, sind wir in relativ kurzer Zeit einen großen Schritt nach vorne gekommen“.

Im Laufe der Woche hatten auch die Einzelgymnastinnen ihre WM-Entscheidungen geturnt. Noemi Peschel (TSV Schmiden) und Julia Stavickaja (Bremen 1860) landeten in der Mehrkampfqualifikation im Mittelfeld. Nach den Übungen mit Ball, Reifen, Keulen und Band reichte es bei beiden deutschen Gymnastinnen nicht für den Sprung ins morgige Finale. In der Qualifikation zählten nur die besten drei der vier gezeigten Übungen für das Endergebnis. Noemi Peschel turnte nach Abzug der Streichnote insgesamt 42,000 Punkte und belegte Platz 70, Julia Stavickaja kam mit ihren 40,250 Punkten auf Platz 80. Isabell Sawade fasste die Einzel-Ergebnisse zusammen: „Natürlich war uns klar, dass der Weg zur Weltspitze weit sein würde. Es wäre schön gewesen, wenn die Übungen ohne Gerätverluste gelaufen wären, aber im Großen und Ganzen haben sich Noemi und Julia in dem Bereich platziert, den wir im Vorfeld erwartet hatten.“

Wolfgang Willam, DTB-Sportdirektor resümierte die Ergebnisse der Weltmeisterschaften: „Die Gruppengymnastinnen haben hier bei der WM ihr aktuelles Leistungspotential voll abrufen können und sich im Verhältnis zur letzten WM um fast fünf Punkte gesteigert. Damit ist die erste Qualifikationshürde auf dem Weg nach Tokyo 2020 souverän genommen worden. Im Bereich der Einzelgymnastik werden wir uns neu aufstellen müssen“.

Weitere Ergebnisse sind hier zu finden.

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