Rhythmische Sportgymnastik: Margarita Kolosov gewinnt Gold im Keulen-Finale

Beim Weltcup im griechischen Palaio Faliro (17. bis 19.03.2023) setzte Margarita Kolosov mit den Keulen ein erstes Ausrufezeichen in diesem Jahr.

In der Qualifikation am Vortag noch hinter der italienischen Welt- und Europameisterin Sofia Raffaeli, legte sie im Finale am letzten Wettkampftag einen guten Auftritt hin und sicherte sich so in einem sehr engen Kampf um die Medaillen mit 31,800 Punkten Gold. Zweite wurde Takhmina Ikromova (UZB; 31,700) vor Elzhana Taniyeva (KAZ; 31,550). Die zweite deutsche Athletin, Melanie Dargel von der TG Worms, belegte mit 27,600 Punkte Platz 26.

Nach einem ersten Wettkampftag mit noch einigen Unsicherheiten, an dem sie mit dem 9. Platz mit dem Reifen (31,050) und dem 10. Platz mit dem Ball (30,550) jeweils knapp am Finaleinzug scheiterte, konnte sich Kolosov am Samstag neben dem Keulen- auch für das Bandfinale qualifizieren. Dort wurde sie mit 26,800 Punkten Achte. Den Mehrkampf konnte die für den SC Potsdam startende Athletin in einem stark besetzten Feld auf einem guten sechsten Platz (122,750) abschließen. 
Die nach langer Verletzungspause wieder ins Wettkampfgeschehen eingestiegene Melanie Dargel zeigte mit Platz 12 (30,100) mit dem Reifen, Platz 15 mit dem Band (28,800) und einem 22. Platz im Mehrkampf (114,050) einen soliden Wettkampf zum Saisoneinstieg.

Gruppe schafft Finaleinzug

Für die deutsche Gruppe um Anja Kosan (SC Siemensstadt), Daniella Kromm (TSV Schmiden), Alina Oganesyan (TSV Schmiden), Francine Schoening (Berliner TSC) und Hannah Vester (TB 1889 Oppau) startete der Weltcup in Griechenland mit einem Finaleinzug. In der Übung mit fünf Reifen konnten sie sich über 33,550 Punkte und den sechsten Platz in der Qualifikation freuen. Im Finale am darauffolgenden Tag gelang ihnen sogar noch eine Steigerung, so dass sie sich auf den fünften Platz vorschieben konnten. Bei der zweiten Übung mit drei Bändern und zwei Bällen erwischten sie dann jedoch leider keinen guten Tag. Ein elfter Platz in dieser Gruppenübung bedeutete am Ende auch in der Addition im Mehrkampf einen elften Platz.

"Mit dem Gold von Margarita und ihrem sechsten Platz im Mehrkampf können wir wirklich sehr zufrieden sein. Es war ein sehr gut besetzter Wettkampf und somit guter Einstieg in die Saison", zeigte sich Teammanagerin Isabell Sawade nach dem Wochenende zufrieden. "Auch für Melanie war es gut nach langer Pause wieder bei einem Weltcup dabei zu sein. Natürlich lief noch nicht alles rund, aber der 22. Platz im Mehrkampf ist durchaus solide. Bei unserer Gruppe haben wir mit dem Finaleinzug bzw. dem 5. Platz im Finale gut angefangen. Am Samstag haben wir dann leider bei der zweiten Übung einen schwarzen Tag erwischt."

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