Noemie Peschel schaffte es mit ihrem Team nicht das letzte Ticket nach Olympia zu lösen.

DTB-Gymnastinnen verpassen Tokio

Die deutsche Gruppe streckt sich bei den Europameisterschaften in Varna vergeblich nach dem letzten Olympia-Ticket.

Mit 72,350 Punkten belegten Viktoria Burjak, Noemi Peschel, Daniella Kromm (alle TSV Schmiden), Nathalie Köhn (1. VfL Fortuna Marzahn), Anni Qu (TV Eschborn) und Alexandra Tikhonovich (TSC Berlin) im entscheidenden Vorkampf den 12. Platz und mussten die Reise zu den Spielen den Ukrainerinnen überlassen, die mit 84,550 Punkten Sechste wurden. Nach einem guten Vortrag mit Reifen und Keulen (38,250), mit dem die Deutschen in der Handgerätewertung den 10. Platz erreichten, bereitete die Übung mit fünf Bällen (34,10) größere Probleme. "Da ist ein Fehler passiert, den hatte ich in drei Jahren nicht einmal gesehen", kommentierte DTB-Teammanagerin Isabell Sawade. Wie es dazu kam, müsse man erst noch analysieren. "Jetzt ist erst einmal Trösten angesagt."

Die Formation hatte hart für diesen entscheidenden Auftritt in Bulgarien trainiert und sich dafür zuletzt in den Bundesstützpunkt nach Kienbaum zurückgezogen. Umso enttäuschender war nun das Ergebnis.

Schon am Vormittag hatte Margarita Kolosov ihr Mehrkampffinale absolviert. "Ball war in Ordnung", sagte Sawade. Ansonsten war bei der fünffachen deutschen Meisterin die Luft raus, obwohl "sie versucht hat, mutig an den Wettkampf heranzugehen". Mit 87,125 Punkten kam die 17-Jährige nicht über den 24. Platz hinaus. "Aber sie ist ja noch jung." 

Zu den Ergebnissen

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