Lea Tkaltschewitsch (li.) und Noemi Peschel belegten in dem internationalen Spitzenfeld im Mehrkampf die Plätze 38 und 51.

RSG: EM-Premiere ohne Finalteilnahmen

Trotz einer Leistungssteigerung am zweiten Tag haben die deutschen Gymnastinnen bei den Titelkämpfen in Ungarn die Finals verpasst.

Lea Tkaltschewitsch (TSG Neu-Isenburg) und Noemi Peschel (TSV Schmiden) belegten in dem internationalen Spitzenfeld im Mehrkampf mit 41,05 beziehungsweise 37,85 Punkten die Plätze 38 und 51. Die Juniorinnen Gruppe wurde am Ende mit 29,10 Punkten Zwölfter.

Teamchefin Katja Kleinveldt war dennoch recht zufrieden. "Sie haben ihr Bestmögliches gegeben", erklärte die Berlinerin. Die beiden Einzelgymnastinnen müssten nach dem erst in diesem Jahr erfolgten Wechsel in die Seniorinnen-Klasse noch an Tempo zulegen, um mehr Schwierigkeiten in ihren Übungen unterzubringen. Ihr Talent sei jedoch rübergekommen, und auch technisch hätten sie überzeugt.

Nach nervösem Beginn am Auftakttag mit dem Ball hatten die 16-jährige Tkaltschewitsch und die noch 15 Jahre alte Peschel in den weiteren drei Durchgängen zunehmend an Stabilität gewonnen. Die besten Platzierungen erreichte die Hessin mit Band (12,80) und Keulen (14,10), wo sie jeweils 37. wurde. Für Peschel ging es ebenfalls mit dem Band (12,70) am weitesten nach vorne auf Platz 38.

Die Juniorinnen-Gruppe hatte mit 14,20 Punkten für ihre Kür mit zehn Keulen bereits einen sehr guten Start hingelegt und konnte diese Leistung am Samstag noch einmal toppen. Mit einer laut Kleinveldt "perfekten Übung", bei der sie in der Schwierigkeit 7,9 von acht möglichen Punkten berechnet bekamen, erreichten die Gymnastinnen von Bremen 1860 14,90 Punkte. Zum Einzug ins Finale fehlten 1,10 Punkte. "Sie haben alles abgerufen", bilanzierte Kleinveldt.

Im neuen Teamwettbewerb kamen Seniorinnen und Juniorinnen mit 131,85 Punkten gemeinsam auf Platz 18.

Die Nationalmannschaft Gruppe bildeten Chantal Behrje, Nicole Golovko, Jule Scheffer, Diana Schön, Lillie Schupp und Emely Terentjew.  

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